Was ist Gewinn?


Gewinn ist nur indirekt messbar. Es ist das, was übrig bleibt, wenn man vom Umsatz einer Periode die entsprechenden Kosten abzieht. Ist das Ergebnis negativ (d.h. sind die Kosten größer als der Umsatz) spricht man von einem Verlust. Der Nettogewinn beschreibt das Ergebnis nach Abzug aller zusätzlichen Abzüge, wie z.B. Steuern und Abgaben.

In der Ökonomik stellt die Maximierung des Gewinns den Ansporn allen wirtschaftlichen Handelns dar. Stellschrauben zur Maximierung sind hierzu einerseits der Umsatz sowie andererseits die Kosten.

Die Höhe des (potenziellen) Gewinns gilt als ein wichtiger Attraktivitätsfaktor einer Branche. Ist der Gewinn bei den Unternehmen einer Branche zu groß, dann lockt dies Nachahmer an. Eine erhöhte Zahl von Anbietern führt zu einem gesteigerten (Über-)Angebot im Markt (bei gleichbleibender Nachfrage) und sorgt so für einen Verfall des Preises, da mehr Anbieter um eine gleichbleibende Zahl von Kunden konkurrieren.

Ein sinkender Preis führt bei stabilen Kosten zu einer Schmälerung des Gewinns. So verliert die Branche an Attraktivität und die Anzahl vorhandener Unternehmen stabilisiert sich. Dieser Mechanismus verhindert einen dauerhaft hohen Gewinn innerhalb einer Branche und führt so zu einer Optimierung der Kosten.


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